Doppelseitige Etikettiermaschine
Eine doppelseitige Etikettiermaschine ist ein automatisiertes Industriegerät zum Aufbringen von Etiketten auf zwei gegenüberliegende Seiten (Vorder- und Rückseite) eines Produkts gleichzeitig oder nacheinander mit hoher Präzision. Dies ist unerlässlich für Produkte, die Informationen, Branding oder Barcodes auf beiden Seiten benötigen, wie zum Beispiel Kosmetikflaschen, Pharmaverpackungen, Lebensmittelbehälter, chemische Produkte und elektronische Artikel.

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Hauptmerkmale
Technische Daten
Maschinendetails
Häufig gestellte Fragen
Anwendungsprodukttypen
- Die gesamte Maschine ist aus Edelstahl und einer hochwertigen Aluminiumlegierung gefertigt.
- Der Etikettierkopf ist mit einem Servomotor mit geschlossenem Regelkreis für präzise Steuerung ausgestattet.
- Alle fotoelektrischen Sensoren sind hochwertige, in Deutschland gefertigte Geräte für eine zuverlässige Detektion.
- Das System wird von einer SPS gesteuert, die in eine große Touchscreen-Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) integriert ist.
- Konzipiert für die Bedienung durch eine einzelne Person, geeignet für den autarken Betrieb.
- Integrierte Mechanismen zur Ausrichtung, Trennung, Etikettierung, Glättung und Zählung von Flaschen.
- Anpassbare Etikettenplatzierung in Position, Höhe und Winkel für verschiedene Flaschenformen.
- Lässt sich nahtlos in eine Produktionslinie integrieren und gewährleistet so die Kompatibilität mit automatisierten Arbeitsabläufen.
| Stromversorgung (V/Hz): | Wechselstrom 220/50 |
| Gesamtleistung (W): | 2500 |
| Etikettierungsgenauigkeit (mm): | ±1,0 |
| Etikettenabmessungen (mm): | Höhe: 15–200 mm, Länge: 20–300 mm |
| Produktabmessungsbereich (mm): | Außendurchmesser: 12–120 mm, Höhe: 30–300 mm |
| Produktionsgeschwindigkeit (Flaschen/min): | 80–100 (abhängig von Flaschen- und Etikettenspezifikationen) |
| Gesamtabmessungen (L×B×H): | 3000×1400×1750 (mm) |
| Nettogewicht (kg): | 320 |
Es handelt sich um eine automatische Maschine, die zwei Etiketten – eines auf der Vorderseite und eines auf der Rückseite – auf ein Produkt aufbringt. in einem einzigen Durchgang. Es gewährleistet eine präzise, gegenüberliegende Platzierung mit hoher Effizienz.
Eine einseitige Maschine hat einen Etikettierkopf. Eine doppelseitige Maschine hat zwei synchronisierte Beschriftungsköpfe (oder ein Doppelkopfmechanismus), bei dem die beiden Köpfe einander gegenüberliegen und die Etiketten gleichzeitig aufbringen, während das Produkt zwischen ihnen hindurchläuft.
Absolut. Das ist ein entscheidender Vorteil. Die Maschine verwendet zwei unabhängige Etikettenrollen, Spender und oft zwei separate Steuerungssysteme. So lassen sich Vorder- und Rückseite mit unterschiedlichen Sprachen, Zutaten, Barcodes oder Designs bedrucken.
Ideal für zylindrisch Mit den richtigen Werkzeugen und Führungen lassen sich aber auch flache Produkte (rechteckige Gläser, Schachteln), elliptische Behälter und leicht konische Formen etikettieren.
Substrat: Das Trägermaterial (z. B. Zellstoff, Schaumstoff, PET-Folie) für die Kappenpassung.
Dichtstoffpolymer: Die Schicht, die schmilzt (z. B. LDPE für PP, Surlyn für PET), muss dem Material Ihres Behälters entsprechen.
Optionale Funktionen: Manipulationssicherheit (Faserreißfestigkeit), Sauerstoff-/Feuchtigkeitsbarriere, abziehbare Versiegelungen.
Das ist die zentrale Herausforderung. Präzision wird erreicht durch:
Starre, synchronisierte mechanische Struktur: Die beiden Köpfe sind auf einem einzigen, stabilen Rahmen montiert.
Präzisionsförderung und Zentrierung: Systeme wie ein mittig geführtes Förderband oder gekoppelte Förderbänder Das Produkt genau mittig zwischen den beiden Köpfen positionieren.
Unabhängige Mikroeinstellungen: Jeder Beschriftungskopf kann unabhängig (X-, Y- und Z-Achse) für eine perfekte Ausrichtung eingestellt werden.
Erweiterte Synchronisierung: Servogesteuerte Systeme gewährleisten, dass beide Etiketten im exakten Millisekundenabstand zur Position des Produkts ausgegeben werden.
Allgemein, NEIN. Rahmen, Fördersystem und Steuerungslogik sind grundlegend verschieden. Der Kauf einer speziellen Doppelseitenmaschine ist kostengünstiger.
Mechanische Nullstellung prüfen: Stellen Sie sicher, dass beide Beschriftungsköpfe von derselben Mittellinie aus referenziert werden.
Unabhängig anpassen: Verwenden Sie die Mikroeinstellungen nur am falsch ausgerichteten Kopf (zuerst in vertikaler, dann in horizontaler Richtung).
Produktfluss prüfen: Stellen Sie sicher, dass das Produkt nicht wackelt oder von einem Kopf verschoben wird, bevor der andere Kopf es berührt.
Sensortiming prüfen: Der Auslösesensor für jeden Kopf muss möglicherweise unabhängig voneinander eingestellt werden.
Sensoren zur Etikettenpräsenz prüfen: Der Sensor auf der nicht beschrifteten Seite könnte verschmutzt, falsch ausgerichtet oder defekt sein, sodass er fälschlicherweise annimmt, dass kein Etikett vorhanden ist.
"Etikett außerhalb des Bereichs"-Alarm prüfen: Die Maschine hat möglicherweise einen Druckkopf aufgrund einer leeren Papierrolle oder eines falsch eingefädelten Trägerpapiers angehalten.
Moduseinstellung: Prüfen Sie, ob die Maschine im HMI versehentlich auf den Modus "Single Side" eingestellt ist.
Jede Seite verfügt über ein eigenes, vollständiges Abgabesystem (Abwickeln, Spannungsregelung, Schälplatte, Aufwickeln). Die Bedienung und Überwachung erfolgt unabhängig voneinander über den Kontrollbildschirm, die Systeme sind jedoch mechanisch synchronisiert.
Ja, viele doppelseitige Etikettiergeräte sind erhältlich als 3-in-1-Modelle (Vorderseite + Rückseite + Hals). Hierfür wird ein dritter, separater Etikettierkopf benötigt, der üblicherweise oberhalb des Produktwegs positioniert ist.
Sie funktioniert wie eine Standard-Inline-Maschine. Wichtigste Integrationspunkte:
Förderbandhöhe und -breite: Muss mit Ihrer vorgelagerten Abfüllanlage und Ihrer nachgelagerten Verschließanlage übereinstimmen.
Steuerungskommunikation: Kann häufig Start-/Stoppsignale von einer zentralen SPS empfangen.
Platzbedarf: Stellen Sie sicher, dass die Länge sowohl für die Maschine selbst als auch für den Zentrierzuführungsbereich ausreicht.


